Mit FREAKSTORM ist eine frische Hardrocktruppe aus deutschen Landen am Start. Mit „Storm inside my Heart“ legt die Band dieser Tage ein cooles Hardockalbum vor. Siehe Review unter https://darkstars.de/review/freakstorm-storm-inside-my-heart/ Sängerin Sinah Meier nahm sich die Zeit um in einem exklusiven „Track by Track“ die Hintergründe zu den Songs zu erläutern.

Album „Storm Inside My Heart“ – Track by Track

Storm Inside My Heart:

Unser Opener und Titeltrack mit einem ziemlich coolen Intro und sehr rockigem Text auf den ich echt stolz bin. Der Song steuert auf ein dramatisches Ende hin. Sowohl textlich als auch musikalisch. Auf jeden Fall ein guter Rocker. Storm war der erste der Song, der für das Album produziert wurde und auch die Vorab-Single. Dafür haben wir ein Musikvideo mit Maik Keller gedreht, in dem auch unser Covermodel Jenny Curci eine kleine Rolle übernommen hat. Das hart alles super viel Spaß gemacht.

Wicked:

Wicked ist eine mega gute Produktion. Laut Produzent Dennis Ward vielleicht sogar unsere Beste überhaupt. Der erste Song auf dem Oliver Hartmann (Avantasia) die Gitarre eingespielt hat. Ich stehe voll auf das kleine, aber feine Gitarren-Solo. Auch der Drum-Groove von Olli Fuchs am Anfang ist geil. Der Text handelt von einer toxischen Beziehung nach der man süchtig ist. Leicht verrucht und zweideutig. Das mag ich an den Lyrics. Die Idee für das Lied hatte ich schon drei Jahre lang im Kopf. Wicked bietet eine tolle Grundlage für ein mögliches weiteres Video.

Unbreakable Tonight:

Ein weiterer Song, dem Oliver Hartmann mit seinem akzentuierten Gitarrenriff eine besondere Note verleiht. Der Rocksong wurde auf den letzten Drücker produziert. Es war mir sehr wichtig, ihn noch fertig zu kriegen. Das hat nur geklappt, weil Dennis plötzlich einen kreativen Schub hatte und den roten Faden für die Produktion gefunden hat. Ich finde der Track strotzt nur so vor Spielfreude und positiver Energie. Mein persönlicher Geheimtipp.

Not The One:

Der erste Song auf dem Album, der auch schon auf der EP veröffentlicht worden war. Ich mag die Dynamik. Die Rockballade bringt an Nr. 4 auf dem Album nach den drei Krachern am Anfang etwas Luft zum Durch-schnaufen und sorgt für einen angenehmen Stimmungswechsel. Unvergessen für mich auch die Anekdote, wie wir den Song abends im Hotel im Konferenzraum geprobt haben, damit die anwesenden Musiker in kennenlernen, um ihn dann am nächsten Morgen im Studio einzuspielen.

Can´t Keep Me Down:

Unser bisher wichtigster Song, der uns wirklich viele Türen geöffnet hat. Auch eine Rocknummer, die sehr straight nach vorne geht mit einer tollen Gesangsmelodie. Nachdem ich das Riff von einem Gitarristen vorgespielt bekam, schrieb ich den Text und die Gesangslinie in 10 Minuten. Es kam quasi von alleine. Der Track wurde auch von der EP mitgenommen und zeigt eindeutig die Freakstorm-Richtung, die wir rüberbringen möchten. Er war auch der allererste Song zu dem wir ein Video gedreht haben.

Shot Down In Flames:

Das AC/DC Cover hat sich vom Aufwärm-Song, auf den ich im Studio zuerst nicht wirklich Lust hatte, zu einem echt ganz coolen, spaßigen und rockendem Coversong entwickelt. Er wurde dann sogar als Single ausgekoppelt und es wurde ein fetziges Video gedreht. Das Cover-Shooting hat auch mega viel Spaß gemacht, mit der Jukebox und den tollen Beinen vom Model. Es wurde exakt so, wie ich es mir vorgestellt hatte. Die Aufnahme profitiert auch von der grandiosen Gitarrenarbeit von Oliver Hartmann, der als bekennender AC/DC-Fan richtig viel Lust auf die Aufnahme hatte.

Out Of The Door:

Der Song läuft easy durch. Ich kann leichte Country-Einflüsse nicht verbergen. Geil ist der Bass-Einstieg am Anfang des Songs. Ich bin bis kurz vor der Produktion davon ausgegangen, dass es eine klassische Ballade werden würde, aber dann haben wir ihn doch etwas rhythmischer eingespielt.

Nothing:

Wieder eine Rocknummer, die von der „From Zero“-EP stammt. Er hat meiner Meinung nach noch nicht die Aufmerksamkeit in der Öffentlichkeit bekommen, die ihm zusteht. Deshalb haben wir entschieden, ihm auf dem Album eine zweite Chance zu geben, weil wir ihn eben für sehr stark halten. Er war damals der erste Song, den wir mit Dennis Ward aufgenommen haben. Damals haben wir sehr viel über Studioproduktionen und die Arbeitsweise von Dennis gelernt. Da erinnere ich mich gerne dran zurück und verbinde gute Momente mit dem Song. Rockige Nummer mit starkem Riff und tollem Refrain.

Here´s To Us:

Das Halestorm-Cover ist der Bonus-Track auf unserem Album. Er wurde nicht von Dennis produziert, aber für den Release neu gemixt und gemastert. Es war der Anfang der Freakstorm-Geschichte. Wir haben den Song aus Spaß bei Robert Schuller eingespielt. Wir mochten den Titel von Halestorm und wollten unsere eigene Version zu einem Treffen mit Lzzy & Co. mitbringen. Unsere Aufnahme kam bei den Amerikanern so gut an, dass sie es auf einem Konzert in Bochum dem Publikum erzählt haben. Das hat uns so geflasht und motiviert, dass wir unseren ersten eigenen Song über dieses Erlebnis geschrieben haben. Und das war dann der Anfang unserer eigenen Band. Ich finde, er ist es Wert veröffentlicht zu werden und bildet einen schönen, entspannten Abschluss auf „Storm Inside My Heart“.

HINTERLASSEN SIE EINE ANTWORT

Please enter your comment!
Please enter your name here