N.O.L.I.M.I.T. Vol. III ‚Shout for Ukraine‘ – Trigon Haltern

N.O.L.I.M.I.T. Vol. III ‚Shout for Ukraine‘ – Trigon Haltern

13. Mai 2022

(bereits stattgefunden!)

N.O.L.I.M.I.T. Vol. III ‚Shout for Ukraine‘

Veranstaltung von Rockbüro HalternDiversity of Darkness und 3 weiteren Personen
Tickets
pretix.eu/rockbuerohaltern
Dritte Ausgabe der erfolgreichen N.O.L.I.M.I.T. (Night Of Ladies In Metal Im Trigon) Festival-Reihe im Trigon in Haltern am See.
Dieses Mal aus gegebenem Anlass als Special Benefiz Edition unter dem Motto ‚Shout for Ukraine‘ + Mayze Second Album Release Show.
Die Einnahmen und 50% des Merch Verkaufs der Bands werden an die Initiative ‚Save the Children‘ Kinder in Not in der Ukraine gependet.
Einlass : 19:30h – Beginn : 20:00h
VVK : 8€ (online ab 01.04.22 unter https://pretix.eu/rockbuerohaltern/nolimitiii/ buchbar)
PERSONA
Von der serbischen Sängerin/Pianistin Jelena Dobric und Lead Gitarrist Melik Melek Khelifa 2012 in Tunesien gegründet, stieß auch Rhythmus Gitarrist Yosri Ouada im selben Jahr zu Persona. Innerhalb kürzester Zeit gelang es ihnen mit den Releases Elusive Reflections (2016) und Metamorphosis (2017) eine große Fanbase zu erspielen. Mit einem exotischen und ausgeprägten Sound innerhalb des modernen Metal jonglieren Persona ebenso mit extremen und klassischen Einflüssen, was den Sound der Band noch reizvoller macht. 2019 fand die Band in Hannover ihre neue Heimat, woraufhin Simon Schröder am Schlagzeug und Eike Nehen am Bass das Line-Up komplettierten. Ein knappes Jahr später konnte bereits die erste Single-Auskopplung „ALPHA“ im Oktober 2020 als Vorgeschmack auf die neue musikalische Richtung von Persona released werden. Das ein Jahr später im Oktober 2021 erschienene dritte Album „Animal“ fand großen Anklang in der Kritikerszene und wurde mit einem „Metal Godesses Award“ in der Kategorie „Best Alternative-Metal-Album“ ausgezeichnet. Mit dem neuen Album im Gepäck, kehren Persona wieder auf die Bühne zurück und sind bereit die Erde zum beben zu bringen!
DIVERSITY OF DARKNESS :
„Turn off the light, the darkness comes“
Nach der Corona Zwangspause bringt die Brut von Diversity of Darkness viel Energie und neue Songs mit. Die Wuppertaler Symphonic Metal Band begeistert ihre Fans schon seit sechs Jahren mit ihrem einzigartigen Stil. Die Doppelgesangsfront, bestehend aus der betörenden Stimme der Sängerin Mélanin und der bissigen Stimme des Sängers Exile untermauern die besonderen Merkmale der Band und vereinen sich, zusammen mit orchestralen Klängen, einschlägigen Riffs und harten Rhythmen zu einem gewaltigen Soundgewitter, das nicht selten für Gänsehaut sorgt.
Hinter der siebenköpfigen Band verbirgt sich ein atmosphärisches Konzept, wie man es nicht alle Tage sieht. Ihrem Namen entsprechnend spiegelt die Band eine atemberaubende Vielseitigkeit wider, welche die musikalische Schattenwelt bereitet.
Nun sind sie wieder da! Seid dabei, wenn es für die Band wieder heißt:
„Out of the dark! And Back on Stage!“
MAYZE
Mit dem am selben Tag bei Scare Records erscheinende zweite Album ‚Even Though It Is A Part Of Me‘ meidet die Band zwanglos sämtliche Klischees des Gothic und Symphonic Metal, indem sie eine Herangehensweise wählt, die man eher von altgedienten Prog-Rock-Helden erwarten würde. Die deutsche Gruppe, die 2012 von Hauptkomponist Marcel Schiborr (Symbiontic) und Schlagzeuger Matt Bauer (Ex-Everflow, Ex-Scanner) gegründet wurde, zeigte schon mit ihrem bemerkenswerten 2014er Album ‚The Land Of Lucid Feathers‘ (produziert von Studio-Veteran Siggi Bemm) höhere Ambitionen. Es war ein Lehrstück über Selbsterkenntnis mit geheimnisvollem Flair im Spannungsfeld des härteren Art Rock, das eine entschieden finstere Stimmung heraufbeschwor. Während Mayze über 30 Auftritte (teilweise im Ausland) absolvierten – beachtlich ohne die Unterstützung eines Labels oder Bookers auf dem gesättigten Konzertmarkt Europas –, drehten sie einen sehenswerten Videoclip zum Album-Track ‚Grinning Faces‘, mussten einen neuen Bassisten finden und feilten weiter an ihrem individuellen Stil. Dabei spannen sie die Erzählung fort, die sie auf ihrem ersten Longplayer begonnen hatten. Ihrem „labyrinthischen“ Name Mayze entsprechend beleuchten die neuen Songs die Ursprünge der Hauptfigur der Geschichte im Rahmen eines gleichsam komplexen und durchschaubaren
akustischen Gespinsts, aus dem Maike Flüshöh jederzeit als Ausnahmesängerin hervorsticht. In gleicher Weise, wie sie sich über alle Klischees des sogenannten „Female-Fronted Metal“ hinwegsetzt, geht die Musik an sich weit über jene melodischen und rhythmischen Konventionen hinaus, die andere ein ums andere mal wiederkäuen, ohne ihrer überdrüssig zu werden. Mayze hingegen ziehen es vor, geradezu kammermusikalische Arrangements mit der Unmittelbarkeit verzerrter Gitarrenriffs und einfallsreich eingewobenen Keyboards zu versöhnen, wobei sie mit wiederkehrenden Text- und Tonmotiven arbeiten, sodass eine Atmosphäre entsteht, die im zeitgenössischen Kontext faktisch unvergleichlich ist. Ob man nun ‚Underworld‘ als Beispiel heranzieht, das fast aus Lacuna Coils früher Blütezeit gegen Ende der 1990er stammen könnte, die unverblümten Hymnen ‚Covenant‘ und ‚Child of Ether‘ oder das verdrießlich kantige ‚Metamorphosis‘ und das erdrückend schwere ‚Escape Is Close At Hand‘ – ‚Even Though It Is A Part Of Me‘ ist ein cineastischer Machtbeweis und dazu bestimmt, lange bei jedem Hörer nachzuklingen, der sich nach anspruchsvoller, aber persönlich nahbarer Musik sehnt… egal wie man sie nennen möchte.
Das neue Album wird an dem Abend auch erstmalig erhältlich sein.

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Chris Strieder ist Baujahr 1970... Seit 1983 totaler Musikfreak und Kenner in den Bereichen Hardrock / Heavy Metal / Bluesrock und Progrock. Gut vernetzt in Musikerkreisen, da er auch selber als Gitarrist unterwegs ist (z.B in der regional sehr bekannten Coverrockband „Sevencent“)... Ist ständig am Puls der Zeit und verfolgt die internationale Rockszene und Strömungen in der Musikwelt in jeder freien Minute....