Isländischer Singer-Songwriter Ásgeir veröffentlicht neue Single „Against The Current“ mit Video// Album „Julia“ erscheint am 13. Februar

Ásgeir

veröffentlicht neue Single „Against The Current

Das Video sieht man HIER

Das Album „Julia“ erscheint am 13. Februar über Embassy of Music

 

 

Der Track stammt aus seinem fünften Studioalbum „Julia“, das am 13. Februar über Embassy of Music erscheinen wird. Nachdem Ásgeir jahrelang mit Übersetzern wie John Grant zusammengearbeitet und die Poesie seines Vaters, Einar Georg Einarsson, vertont hat, betritt er nun neues Terrain: Zum ersten Mal in seiner langen und gefeierten Karriere hat er die Texte komplett selbst verfasst. Auf der neuen Single „Against The Current“ fängt Ásgeir die stille Auflehnung der Selbstaneignung ein. Mit einem Bläserarrangement von Samuel Jón Samúelsson steigert sich der Track zu einem triumphalen Höhepunkt. Inhaltlich geht es darum, sich selbst endlich klar zu sehen, Erwartungen abzuschütteln und die Möglichkeit von Veränderung anzunehmen.

Ásgeir sagt über den Song: „Der Text zeichnet das Bild davon, wie ich mich zum ersten Mal wirklich selbst sehe. Ich erkenne, dass ich in meinen Gewohnheiten festgesteckt habe, dass ich zugelassen habe, dass die Meinungen anderer darüber, wer ich bin, mich verändern – und dass ich aus diesem Muster ausbrechen möchte. Niemanden, auch mich selbst nicht, in eine Schublade stecken zu lassen und mein Potenzial nicht durch die Vorstellungen zu begrenzen, die andere von mir haben könnten. Zu erkennen, dass es viele Versionen von mir gibt, die ebenfalls strahlen wollen. Ich könnte morgen eine Black-Metal-Band gründen, wenn ich wollte.“

Über das atmosphärische Musikvideo, das von Einar Egils inszeniert wurde, sagt Ásgeir: „Das Video wurde während meiner Dezember-Tour durch Island in einem verlassenen Haus gedreht, das meinem Cousin gehört. Es war extrem kalt und sehr dreckig. Es geht darum, sich von einer Version seiner selbst zu verabschieden, die man einmal war. Alte Erinnerungen noch einmal zu besuchen und dann weiterzugehen.“

Ásgeir wird seit Langem für seinen detailreichen Folk-Pop, die opulente Produktion und sein sehnsüchtiges, gefühlvolles Falsett gefeiert. Das neue Album „Julia“ markiert eine Wende – nicht nur hin zu lyrischer Eigenständigkeit, sondern auch zu kathartischer Direktheit, mit Songs, die nicht nur meisterhaft vorgetragen, sondern auch durchlebt wirken. „Das war irgendwie das erste Mal, dass ich die Texte völlig allein geschrieben habe“, erzählt er. „Es war beängstigend. Ich versuche immer noch, mich darin zu finden. Aber ich habe versucht, mich zu öffnen, und habe in diesem Prozess viel gelernt. Es war auf jeden Fall therapeutisch für mich.“

Dieses neue Gefühl der Verletzlichkeit zieht sich durch die zehn Stücke des Albums, die über einen Zeitraum von fast zwei Jahren geschrieben und aufgenommen wurden. Viele der Songs entstanden zunächst auf der Gitarre, wobei Ásgeir auf Schlichtheit setzte und Melodie, Klarheit und Bedeutung in den Vordergrund stellte. Die Produktion, gemeinsam mit seinem langjährigen Weggefährten Guðm. „Kiddi“ Kristinn Jónsson entwickelt, bleibt organisch und zurückhaltend – und gibt so Ásgeirs Stimme, und vor allem seiner Stimme als Songwriter, den nötigen Raum. Der aus Nashville stammende Cellist Nathaniel Smith, den Ásgeir als „Zauberer“ beschreibt, steuert hier und im gesamten Album atmosphärische Klangteppiche bei. Mit improvisierten Melodien verleiht er den Stücken Leben und Tiefe – auf eine Weise, die Ásgeir sich zuvor nicht vorgestellt hatte.

Diese Aufnahmen spiegeln den Geist von Ásgeirs jüngster Rückkehr zum Solo-Touring wider – über 70 Konzerte in Europa, den nordischen Ländern und Island, oft in kleinen Kirchen oder stillen Veranstaltungsorten. Diese Auftritte brachten ihn zurück zum Kern seiner Musik: zum Geschichtenerzählen, zur Präsenz und zur geteilten Stille. Musikalisch lehnt sich das Album an Ásgeirs langjährige Liebe zu Folk und Americana an. Er nennt Einflüsse von Daniel Lanois, Leonard Cohen und Nick Drake bis hin zu zeitgenössischen Künstler:innen wie Adrianne Lenker, Dina Ögon, Gregory Alan Isakov und Saya Gray.

In „Julia“ blickt Ásgeir nicht nur zurück, sondern trägt diese Erinnerungen nach vorne und gestaltet sie neu. Die Songs bewegen sich im Spannungsfeld zwischen Reflexion und Erneuerung, wo die Vergangenheit an Schärfe verliert und der Horizont der Zukunft sichtbar wird.

Stream/Download „Against the Current“: https://asgeir.lnk.to/against-the-current

Presave Album „Julia“: https://lnk.to/Asgeir_Julia

Label: Embassy of Music (LC 24833), Vertrieb: Zebralution (digital); Tonpool (physisch)

Art credit: Einar Egils

Photo credit: Einar Egils

 

 

Tracklist Album:

  1. Quiet Life
  2. Against The Current
  3. Smoke
  4. Ferris Wheel
  5. Universe Beyond
  6. Julia
  7. Sugar Clouds
  8. Stranger
  9. In The Wee Hours
  10. Into The Sun

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Chris Strieder ist Baujahr 1970... Seit 1983 totaler Musikfreak und Kenner in den Bereichen Hardrock / Heavy Metal / Bluesrock und Progrock. Gut vernetzt in Musikerkreisen, da er auch selber als Gitarrist unterwegs ist (z.B in der regional sehr bekannten Coverrockband „Sevencent“)... Ist ständig am Puls der Zeit und verfolgt die internationale Rockszene und Strömungen in der Musikwelt in jeder freien Minute....