Ein Konzeptalbum, in dem jeder Titel eine andere Art von Transfer, Shift und Perspektiven-Wechsel enthält und erzählt.
Das mittlerweile vierte Studioalbum ist vermutlich das musikalisch & textlich reifste, ohne den Faden der musikalischen Vielschichtigkeit zu verlieren, der die ersten Alben mitbestimmte.
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Mit „Zwischen Zeilen und Welten“ veröffentlichen HUNZGRIPPE am 28. August 2026 ihr viertes Studioalbum – und zugleich ihr erstes echtes Konzeptalbum. Nach „Sparifankerl“ (2021), „Into the Woid“ (2022) und „Unter unserem Himmel“ (2024) erreicht das kreative Duo Roland Frank und Michael Schurr eine neue Stufe künstlerischer Reife. Zwölf Songs verweben persönliche, gesellschaftliche und historische Ebenen zu einer vielschichtigen Reise durch Zeiten, Seinszustände und Perspektiven – musikalisch wie konzeptionell weit jenseits gängiger Kategorien. Für die Produktion und das Mastering zeigt sich Roland Frank verantwortlich.Im Zentrum des Albums stehen Übergänge und Verschiebungen: zwischen Menschen, Lebensphasen, Wirklichkeiten und Welten. Der Opener „Egal wohin wir ziehen“ stellt eine Beziehung in den Mittelpunkt – eine, die den Stürmen einer Gegenwart standhält, die zunehmend aus den Fugen zu geraten scheint. „Danzen im Reng“ übersetzt globale Verunsicherung in ein trotziges Bild des Durchhaltens, während der Vorgänger-Titel „Das Resultat“, eine Hommage an den Jenseitsforscher Edgar Cayce, metaphysische Fragen in einemauffallend klaren Refrain verdichtet. In „Nebelwoid“ wird der Herbst zur Metapher für das Leben selbst – ein Blick durch den Nebel, hinter dem sich der Weg fortsetzt und das Licht bereits wartet. Musikalisch mit on Board ist CHRISTIAN MAIER (von der Band „Da Huawa, (da Maier) & I“).Ein dramatisches Zentrum des Albums bildet die zweiteilige Erzählung um „Die toten Kinder vomBräu“. Der Song springt zurück ins Jahr 1648, in die niederbayerische Stadt Mainburg, und entfaltet eine beklemmende Vision: drei spielende Kinder, die bei einem Brand in einer Malzdarre ums Leben kommen.Für die Orchestrierung des Stücks zeichnet sich Bogdan Babiyuk verantwortlich. Bogdan Babiyuk ist ein ukrainischer Musikkomponist mit langjähriger Erfahrung in der Erstellung von cineastischer, orchestraler und emotional getragener Musik wie zum Beispiel in den Filmen „The Reality Experiment“, „The Warren“ und „Bloody Money“. Die spätere Reprise „Der Brauer“ enthüllt schließlich die Ursache der Tragödie und verleiht der Geschichte eine unheimliche Tiefe, die Vergangenheit und Gegenwart eng miteinander verknüpft.Auch persönliche Übergänge durchziehen das Album. „Dann geht sie ab“ erzählt von einer Verwandlung – von einer unscheinbaren grauen Maus zum strahlenden Mittelpunkt der Manege. „Da letzte Dog in meim Jahrzehnt“ reflektiert Michael Schurrs Eintritt in ein neues Lebensjahrzehnt – geschrieben am Strand von Matala, nachdenklich, offen und ungeschönt. „Gestern (vor fünf Minuten)“ wechselt bewusst die Perspektive und schildert die Verliebtheit eines Menschen aus der Distanz, beobachtet durch die Augen einer dritten Person. „Zammadsteh“ stellt schließlich die Frage, ob man bereit ist, nicht ins Jenseits einzutreten, sondern dessen Existenz anzuerkennen und sich bewusst damit auseinanderzusetzen. Das Album schließt mit „Ruder in der Hand“ – einem Lied über Selbstermächtigung, über den Wunsch nach einer besseren Welt angesichts politischer Orientierungslosigkeit und Chaos.„Ewig“ bringt den letzten Transfergedanken des Albums in Liedform: Gelingt der Shift in eine ewig haltende Beziehung? Poetisch ganz und gar „liab“, wie man in Bayern sagt. Und bestückt mit ebenso süßer Melodie. Ein runder Abschluß des Albums.Nach überraschenden Erfolgen wie dem Erreichen von Platz 90 der deutschen Albumcharts (Downloads) im Jahr 2022 und Nominierungen für den German Rock & Pop Award wächst die Community rund um HUNZGRIPPE stetig weiter. Mit „Zwischen Zeilen und Welten“ liefern Roland Frank und Michael Schurr nun ihre Meisterprüfung ab: ein mutiges, dicht erzähltes
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Album, das Vergangenheit, Gegenwart und mögliche Zukünfte miteinander verwebt – und lange nach dem Verklingen des letzten Tons nachhallt.LINER NOTES01 – Egal wohin wir ziehenEine Beziehung im Ausnahmezustand: Während die Welt bebt, Krisen und Umbrüche von allen Seiten zerren, halten zwei Menschen aneinander fest. „Egal wohin wir ziehen“ erzählt von Durchhaltevermögen, vom Schutz der eigenen kleinen Welt – und von einer Nähe, die selbst dann Bestand hat, wenn draußen alles zu zerbrechen droht.02 – Das ResultatEine Hommage an den Jenseitsforscher Edgar Cayce. Seine zentralen Ideen prägen den Text und münden im Refrain in eine grundlegende Erkenntnis: „Das Resultat“ liegt jenseits von Angst und Zweifel – dort, wo Fragen nach Leben, Tod und Sinn zusammenlaufen.03 – Danzen im RengDie Welt taumelt, ihre Fundamente bröckeln – und dennoch wird getanzt. Der Song nutzt das Bild des Tanzens im Regen als trotziges Gegenbild zur Resignation: Lasten werden abgeschüttelt, Perspektiven weiten sich, und der Blick hebt sich über das Chaos hinaus.04 – Nebelwoid (+ Christian Maier)Herbstlich, nebelverhangen und doch voller Hoffnung. „Nebelwoid“ beschreibt mehr als eine Jahreszeit – es ist eine Metapher für das Leben selbst. Der Blick richtet sich nach vorn, dorthin, wo sich der Weg fortsetzt und wo hinter dem Nebel bereits die Sonne wartet.05 – Die toten Kinder vom BräuEin drastischer Zeitsprung zurück ins Jahr 1648, nach Mainburg in Niederbayern. Als Vision erzählt der Song von drei spielenden Kindern, die bei einem Brand in einer Malzdarre ihr Leben verlieren. Eine dunkle historische Erzählung, die Verlust, Unschuld und Tragik eindringlich verdichtet.06 – Dann geht sie abEin Lied über Verwandlung. Von der unauffälligen grauen Maus zum leuchtenden Mittelpunkt derManege. „Dann geht sie ab“ fängt den Moment einer inneren Verschiebung ein, wenn Selbstzweifel weichen und neue Stärke sichtbar wird.07 – Da letzte Dog in meim JahrzehntEin zutiefst persönlicher Moment: Sänger Michael Schurr reflektiert den Übergang in ein neues Lebensjahrzehnt. Geschrieben am Strand von Matala, sitzend und sinnend – zwischen Rückblickund Ausblick, zwischen Melancholie und Gelassenheit.08 – Gestern (vor fünf Minuten)Verliebtheit aus der Distanz. Nicht aus der Ich-Perspektive, sondern von außen beobachtet. Der Song spielt mit Blickwinkeln und zeigt, wie Gefühle wirken, wenn sie von einer dritten Person beschrieben werden – verschoben, fragmentiert, vielleicht sogar ehrlicher.
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