Exploring Birdsong: Mit „Every House We Built“ in eine neue Ära

Exploring Birdsong führen ihre Vorliebe für fesselnde Genre-Fusionen im Jahr 2026 konsequent fort und präsentieren ihr sehnsüchtig erwartetes Debütalbum „Every House We Built“. An der Spitze des Trios steht Lynsey Ward, die vom Rock Sound Magazine bereits als „eine der brillantesten Stimmen, die das Vereinigte Königreich derzeit zu bieten hat“ gefeiert wurde.

Ein immersives Klangerlebnis

Seit den ersten Demos im Jahr 2022 hat die Band unermüdlich daran gearbeitet, eine plastische Welt zu erschaffen, in der alle zwölf Titel des Albums zu Hause sind – eine Welt, in die die Hörer eintauchen können, sobald sie die Play-Taste drücken. „Every House We Built“ zeigt eine anspruchsvolle und gereifte Weiterentwicklung jenes markanten Sounds, den die Band 2019 etablierte. Dabei lüften Exploring Birdsong den Vorhang und gewähren Einblicke in ihre eher verborgenen Einflüsse.

Die Symbolik zwischenmenschlicher Architektur

Inhaltlich markiert das Album einen Wendepunkt für die Band, da sie sich erstmals von fiktiven Konzepten lösen und sich ihren eigenen Realitäten zuwenden.

„Every House We Built ist eine Auseinandersetzung mit unseren zwischenmenschlichen Beziehungen“, erklärt die Band. „Ob Freundschaften, familiäre Bindungen oder romantische Beziehungen – zum ersten Mal haben wir aus unseren eigenen Erfahrungen heraus geschrieben, anstatt eine bestehende Geschichte oder ein Konzept zu vertonen.“

Die namensgebenden Häuser dienen dabei als zentrale Metapher für die Fragilität menschlicher Bindungen:

„Wir thematisieren, wie unsere Beziehungen kommen und gehen, ganz ähnlich wie Häuser. Es braucht Zeit, sie sorgfältig zu sicheren, liebevollen Räumen aufzubauen, aber es bedarf kaum eines Augenblicks, um sie zu zerstören.“

Das Ergebnis ist eine zutiefst persönliche musikalische Reise, die uns diesen Sommer in gänzlich neue Klangwelten entführen wird.

Ganz einfach gesagt ist „Every House We Built“ eine Auseinandersetzung mit unseren zwischenmenschlichen Beziehungen. Ob Freundschaften, familiäre oder romantische Beziehungen – zum ersten Mal haben wir aus unseren eigenen Erfahrungen geschrieben, anstatt eine bereits vorhandene Geschichte oder ein Konzept zu vertonen. Häuser dienen in diesem Fall symbolisch dazu, diese Verbindungen darzustellen und zu zeigen, wie wir unsere Erfahrungen reflektiert haben. Wir diskutieren, wie unsere und die Beziehungen aller Menschen ähnlich wie Häuser kommen und gehen – es braucht Zeit, sie sorgfältig zu sicheren, liebevollen Räumen zu bauen, aber es braucht überhaupt keine Zeit, sie zu zerstören. Während der Text zum Titelsong geschrieben wurde (und möglicherweise aufgrund der Position des Textes im Song selbst), stach „every house we built“ hervor. Nachdem wir eine Weile darüber nachgedacht hatten, gewann der Satz eine tiefere und umfassendere Bedeutung und löste weitere Ideen aus, die über eine einzelne Bedeutung in einem der Songs des Albums hinausgingen – diese Weite verlieh der Idee, dies zum Albumtitel zu machen, nach und nach immer mehr Gewicht. Als dieser Titel in den Vordergrund rückte, wurde uns klar, dass viele der Songs auf dem Album in ihren Texten bereits auf Häuser / Heime und andere damit verbundene Dinge Bezug nahmen. Es gibt ständige Anspielungen und Fäden, die das Album und seine Themen miteinander verbinden.

 

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Chris Strieder ist Baujahr 1970... Seit 1983 totaler Musikfreak und Kenner in den Bereichen Hardrock / Heavy Metal / Bluesrock und Progrock. Gut vernetzt in Musikerkreisen, da er auch selber als Gitarrist unterwegs ist (z.B in der regional sehr bekannten Coverrockband „Sevencent“)... Ist ständig am Puls der Zeit und verfolgt die internationale Rockszene und Strömungen in der Musikwelt in jeder freien Minute....