ASP veröffentlichen neues Album „Kosmonautilus“ am 29.11.19

Bildnachweis: Pressefoto

2019 kehren ASP zurück zum Erzählzyklus „Fremder“ und bringen die im Top-Ten-Album „fremd“ begonnene und mit dem Platz-2-Album „MaskenHaft“ weitergeführte Reise zu einem neuen Höhepunkt. Die direkte Fortsetzung des gefeierten dritten Teils „zutiefst“ zeigt sich hochemotional, detailverliebt und vor allem extrem catchy. Jeder Song weiß mit seiner eigenen fantastischen Handlung zu fesseln, und dabei geht Mastermind Asp Spreng geradezu lustvoll ans Werk. Auch wenn das Album viele Anspielungen und Rückbezüge bietet, spürt man bei „Kosmonautilus“ eine Energie, die geradezu im Widerspruch zu der Komplexität und Tiefgründigkeit der Texte zu stehen scheint. Die Hitdichte konnte noch einmal gesteigert werden. Ein Gothic-Novel-Rock Hammer nach dem anderen, ein zukünftiger Live-Evergreen jagt den nächsten. Der Fremder-Zyklus erzählt die Geschichte des Reisenden, der viele verschiedene Realitäten und Welten besucht, auf dem mittlerweile vierten Album – und es wird noch nicht das Ende der Odyssee sein. Während sich der erste Teil, „fremd“, genau um dieses Gefühl in diversen Facetten dreht – um dieses Gefühl des Fremd-Seins, des Außen-Stehens, des Sich-allein-Fühlens –, verschärft sich die emotionale Kraft gerade zu Beginn von „MaskenHaft“ enorm. Nun erlebt der Hörer den Verlust der Freiheit, die ultimative Isolation und die Vernichtung alles Individuellen – bevor der Protagonist aufbrechen kann, auf Wanderschaft geht und raue Pfade betritt. Bis er sich am Rande einer Klippe hängend wiederfindet und – hier beginnt „zutiefst“ – ins Meer fällt. (Und immer ist sie dabei, immer wieder blitzt sie hervor und gibt Kraft – die Liebe, die Asp in seinem Schaffen niemals vergisst.)
Nun werden die Abenteuer zwischen U-Booten, Tiefseeungeheuern und falschen Leuchtfeuern weitererzählt. Dabei geht die Band dieses Mal besonders geschickt vor: Auf den ersten Blick scheint alles beim Alten. Und doch: Der Mut und die Experimentierfreudigkeit zeigen sich im musikalischen wie im textlichen Detail. Wieder werden unbekannte Genregrenzen klammheimlich überschritten, schleichend, behutsam und ohne plakativ zu Werke zu gehen. Gut erzählte musikalische Geschichten stehen nach wie vor im Vordergrund, und es kristallisiert sich deutlich heraus: Obwohl sämtliche Songs gut für sich allein funktionieren, hängt alles im ASP-Kosmos irgendwie zusammen. Wie Schmetterlings-Zyklus und Fremder verwoben sind, entfaltet sich für alle, die sich darauf einlassen. Für die anderen bleibt es das wohl Gewiefteste und Unterhaltsamste, was der düstere Musikbereich zu bieten hat. Da tummeln sich lebendig gewordene Tattoos und untote Meeresgötter genauso wie ruhelose Geister von in die Irre geführten Seeleuten. Und das soll Spaß machen? Das tut es. Sogar sehr.
Aufgenommen im Twilight Sound Studio von Lutz Demmler wurde das Album wieder gemischt und gemastert von Produzentenlegende Vincent Sorg (Die Toten Hosen, In Extremo). Der Wahnsinn in den Werken spiegelt sich auch im unglaublichen Arbeitspensum und Output der Künstler wider: Zwischen dem letzten Kapitel der Geschichte und „Kosmonautilus“ liegen gerade einmal 25 Monate. Außerdem sind ein Konzertfilm inklusive neuer Songs sowie zwei Bilderbücher aus der Feder von Asp Spreng erschienen, und es wurde eine ausverkaufte Tour zum zwanzigjährigen Bestehen der Band gespielt. ASP bleiben ein unergründliches Phänomen in der deutschen Musiklandschaft. Seit Jahren erkämpfen sie sich unermüdlich und mit lodernder Leidenschaft ein stetig wachsendes Publikum – und das über alle Szenegrenzen hinaus. ASP schaffen es ohne die geringste Anbiederung an den Mainstream, sich regelmäßig hohe Ränge in den Media Control Charts zu sichern. Längst haben Freunde anspruchsvoller Texte und tiefgründiger Rockmusik gemerkt, dass man an ASP nicht vorbeikommt und sich vor dem „Schwarzen Mann“ nicht fürchten muss. Zumindest nicht sehr. Mit ihrem neuen Album „Kosmonautilus“ im Gepäck gehen ASP gleich im neuen Jahr auf eine ausgedehnte Rocktour. Diese Konzertreise wird sie in 15 Städte in Deutschland, Österreich und der Schweiz führen. Die brandneuen Stücke bringt die Band im Januar und Februar 2020 auf die Bühnen – genauso wie häufig gewünschte Hits. Nach der Spezialtour „Zaubererbruder live und extended“ im Jahr 2018, den fabelhaften Jubiläums-Shows 2019 gibt es nun endlich eine ausgedehnte Tour, bei der keine Mühen gescheut werden, um möglichst in eure Nähe zu kommen.
15(!) Konzerte. Das ist eine Ansage! Auch für ASP.

ASP –KOSMONAUTILUS TOUR 2020
16.01.2020 – Saarbrücken, Garage
17.01.2020 – Pratteln, Z7 (CH)
18.01.2020 – München, Backstage Werk
23.01.2020 – Würzburg, Posthalle
24.01.2020 – Oberhausen, Turbinenhalle
25.01.2020 – Wiesbaden, Schlachthof
30.01.2020 – Hannover, Pavillon
31.01.2020 – Leipzig, Haus Auensee
01.02.2020 – Stuttgart, Im Wizemann
06.02.2020 – Hamburg, Markthalle
07.02.2020 – Berlin, Huxleys Neue Welt
08.02.2020 – Erfurt, Central
13.02.2020 – Memmingen, Kaminwerk
14.02.2020 – Wien, Simm City (A)
15.02.2020 – Dresden , Alter Schlachthof


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Letzte Aktualisierung am 18.10.2019 / Affiliate Links / Bilder von der Amazon Product Advertising API