Nach längerer Zeit gibt es mal wieder was Neues aus der Gitarrenzubehör Branche zu vermerken. Gitarrenplektren gibt es wie Sand am Meer und allein der Markführer Dunlop bietet eine fast unüberschaubare Vielzahl an verschiedenen Formen, Größen, Materialien und Stärken. Jeder Gitarrist hat da so seine eigenen Vorlieben und fast jeder schwört auf seine Wahl. Bei mir ist es das „Dunlop John Petrucci Signature Flow“, welches sich nach einer echten Test Orgie als das für mich perfekte herausstellte. In letzter Zeit geht der Trend unter Gitarristen weg vom billigen Industrie Plek zu hochwertigen handgemachten Teilen mit besonderen Eigenschaften und Soundmöglichkeiten, da fiel mir direkt ein das mir der Gitarrist Frank Pané (Sainted Sinners, Bonfire) mal seine „ChickenPicks“ gezeigt hatte.

Die wollte ich nun auch mal unter die Lupe nehmen und habe nach einem netten Mail Kontakt eine schöne Auswahl Picks der Niederländischen Firma „Chicken Picks“ zum Test erhalten. Die ChickenPicks lassen sich schwer mit anderen Pleks vergleichen, die Haptik und das Material ist schon einmalig. Der besondere Kunstoff ist steinhart und scheint unkaputtbar. Alle Chicken Picks Varianten fallen erstmal durch ihre massive Dicke auf. Das Model „Shredder“ ist gar 3.5mm dick. Hier ist der Name Programm, denn mit dem Teil geht schnelles Spiel extrem leicht von der Hand.

Die Spitze des Picks ist perfekt ausgearbeitet und das Attack Verhalten extrem knackig und klar. Es braucht schon ein wenig Einspielzeit um mit den Chicken Picks klarzukommen, da das Handling erst mal etwas ungewohnt gegenüber herkömmlichen Picks erscheint. Wenn man sich einmal eingespielt hat mag man sie allerdings kaum noch aus der Hand legen. Alle Modelle der Plektren kann man im Webstore der Firma  finden. Hier finden sich auch weitere Infos dazu. Am besten selber mal ausprobieren und schauen ob die guten Teile etwas für einen sind. Der deutsche Ausnahme Gitarrist Frank Pané (Sainted Sinners, Bonfire) schwört jedenfalls auf die Dinger. Zitat:Mein Freund Alexander Vorlandt brachte mich vor einigen Jahren auf Chicken Picks. Er war einer der ersten der sie im Vertrieb hatte und schickte mir ein Sortiment aller Modelle. Ich war damals im Studio bei Gitarrenaufnahmen. Beim Soundcheck für die Recordings probierte ich das BadAzz 2.00 aus. Das fühlte sich so gut an, da der Ton um einiges präziser und definierter wurde. Ich verwendete es noch am gleichen Tag für die Recordings und schickte somit unmittelbar das Jazz III welches ich Jahre lang davor verwendet hatte in den Ruhestand.“

Für dieses Review wurde dem/der Verfasser/in ein Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt. Die Zurverfügungstellung hat dabei keinen Einfluss auf eine rein neutrale Berichterstattung, die an dieser Stelle ohne Vorgaben eines Dritten erfolgt. Sprich: Alle Redakteure des darkstars.de Fanprojektes schreiben wie sie Lust haben und es Ihnen selbst gefällt! Auch Kauf- und sonstige Empfehlungen spiegeln eine rein persönliche Meinungen des/der Verfassers/in wieder.

HINTERLASSEN SIE EINE ANTWORT

Please enter your comment!
Please enter your name here